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SARS-CoV-2 | Informationen der Tierärztekammer Nordrhein

Über diese Seite informieren wir Sie zum Thema Covid-19. Hier werden unsere empfohlenen Maßnahmen, Newsletter und weitere Kammerinformationen veröffentlich.

Bitte informieren Sie sich tagesaktuell über neue Beiträge.

 

 

Auffrischungsimpfungen in Nordrhein-Westfalen sind drei Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung möglich.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen informiert mit Pressemitteilung vom 23. Dezember 2021: "[…] Ab sofort sind im Rahmen der Impfangebote der Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen Auffrischungsimpfungen für Personen ab 18 Jahren drei Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung möglich. Damit setzt die Landesregierung die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) und den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) vom [22. Dezember 2021] um. […]"

Corona-Impfungen durch Tierärztinnen und Tierärzte sind bald möglich: Gesetz in Kraft getreten.

UPDATE 12.01.2022: In ihrer Pressemitteilung vom heutigen Tag (12.01.2022) informiert die Bundestierärztekammer über die verbindlichen Voraussetzungen zum Impfstart.

 

UPDATE 11.01.2022: Die Bundestierärztekammer informiert: Tierärztinnen und Tierärzte, die in einem Impfzentrum oder in einem mobilen Impf-Team mitarbeiten möchten, müssen ein Curriculum durchlaufen, dass aus fünf Stunden Theorie, die online absolviert werden können, und einem zweistündigen praktischen Teil in einem Impfzentrum - nach Wahl des Kammermitglieds - besteht.

 

Eine aktualisierte Fassung des Curriculums "Praktische Durchführung von COVID-19- Schutzimpfungen durch Tierärzt:innen für die Tätigkeit im Impfzentrum oder im mobilen Impfteam“, die ab dem 12.01.2022 gilt, verlinken wir in diesem Beitrag.

 

Zum theoretischen Teil: Morgen, am 12.01.2022, voraussichtlich ab 09.00 Uhr, wird ein Portal freigeschaltet, über das Tierärztinnen und Tierärzte, die zum Impfeinsatz bereit sind, an den fünfstündigen Online-Schulungen teilnehmen können.

 

Das Portal finden Sie auf der Homepage der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen (impfencovid19.de)Zur Registrierung nutzen Sie bitte den folgenden Link.

 

Die Anleitung zur Teilnahme an diesem E-Learning-Angebot einschließlich Zugangscode finden Sie im internen Mitgliederbereich der Homepage der Tierärztekammer Nordrhein. Die Login-Maske zum internen Bereich ist am Ende dieser Seite.

 

Zum praktischen Teil: Für den praktischen Teil müssen Tierärztinnen und Tierärzte Kontakt mit einem Impfzentrum Ihrer Wahl aufnehmen und dabei am besten auch die Haftung klären. Ergänzung (13.01.2022): Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gibt vor, dass Tierärztinnen und Tierärzte erfolgreich an einer "ärztlichen Schulung" teilnehmen. In dem verlinkten Curriculum heißt es hierzu weiter: "[…] Das Praktikum […] sollte in einer Impfstelle zur Durchführung der Schutzimpfung […] unter ärztlicher Aufsicht absolviert werden […]". Dies bedeutet, neben Impfzentren können praktische Schulungen zum Beispiel auch in einer Arztpraxis, einem mobilen Impfteam pp. durchgeführt werden, solange die ärztliche Aufsicht gewährleistet ist. Eine feste Reihenfolge des theoretischen und praktischen Schulungsteils ist nicht vorgegeben. Wir können jedoch nicht ausschließen, dass Impfzentren oder andere Impfstellen den Nachweis einer erfolgreichen Teilnahme am theoretischen Schulungsteil fordern, bevor eine Tierärztin/ein Tierarzt zum praktischen Teil zugelassen wird. Erst die Ableistung beider Schulungsteile, Theorie und Praxis, berechtigt die Angehörigen der Tierärzteschaft zur Durchführung von COVID-19-Schutzimpfungen.

 

Hinweis: Die Bundestierärztekammer stellt klar, das in der Anfangsphase der Impfeinsatz von Tierärztinnen und Tierärzte in Impfzentren und mobilen Impf-Teams möglich ist. Die Schaffung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Impfungen zum Beispiel in der eigenen Tierarztpraxis wird noch etwas Zeit beanspruchen. So fehlt zum Veröffentlichungszeitpunkt das entsprechende Verordnungswerk des Bundesministeriums für Gesundheit.

 

Weitere Informationen finden Sie zudem auf der Homepage sowie in dem aktualisierten Merkblatt der Bundestierärztekammer.

 

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UPDATE: Coronaschutz: Was Arbeitgeber:innen ab 24.11.2021 beachten müssen.

Im Zusammenhang mit dem vorstehenden Thema stellt die Tierärztekammer Nordrhein auch einen ausführlichen Fragen-und-Antwortenkatalog (Stand 09.12.2021) für Sie bereit. Bitte beachten Sie, dass die verlinkte Datei mit hoher Wahrscheinlichkeit fortlaufend aktualisiert werden muss.
 
 
UPDATE, 12.01.2022: Der überarbeitete Wortlaut der "Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung - CoronaSchVO)" vom 11.01.2022 in der ab 13.01.2022 geltenden Fassung umfasst keine Änderungen speziell für Heilberufsgruppen bzw. für die Tierärzteschaft. Die Ausführungen in den vorangehenden Beiträgen haben unverändert Bestand. Die CoronaSchVO in vorbezeichneter Fassung gilt zunächst bis zum 09.02.2022. Sie löst die Verordnung in der vom 30.12.2021 bis 12.01.2022 geltenden Fassung ab, welche ihrerseits keine für die Tierärzteschaft relevanten Änderungen enthielt.
 

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Neue Coronaschutzverordnung ab 23.08.2021: Keine Änderungen für die Tierärzteschaft

Die Beschlüsse der Bund-Länder-Beratungen vom 10. August 2021 wurden durch das Land NRW in der neuen Coronaschutzverordnung  nebst Anlage  umgesetzt. Die neue Verordnung trat am 23. August 2021 in Kraft und ist zunächst bis zum 17. September 2021 befristet. Für die tierärztliche Berufsausübung bleibt es nach § 2 Abs. 4 der Coronaschutzverordnung dabei, dass die jeweils aktuell geltenden Empfehlungen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts beachtet werden sollen. Das Tragen einer Maske in Tierarztpraxen ist auch weiterhin verpflichtend.
 
Die sogenannte 3G-Regel, die für bestimmte Bereiche ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 greift, gilt für Tierarztpraxen nicht. D. h. eine Zugangsbeschränkung in der Form, dass nur geimpfte, genesene oder getestete Personen Zutritt erhalten, besteht grundsätzlich nicht. 

Änderung der Corona-Arbeitsschutzverordnung (CoronaArbSchV)

Wir machen Sie mit nachfolgend verlinkter Datei auf die Änderungen der Corona-ArbSchV aufmerksam.

Alle Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens können ab Samstag (26. Juni 2021) einen Termin in den Impfzentren vereinbaren

Das Minmisterium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) informiert:

"Alle Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens können ab Samstag einen Termin in den Impfzentren vereinbaren
Gesundheitsminister Laumann: Ende der Impfzentren in ihrer jetzigen Form rückt näher
Alle Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens ab 16 Jahren können ab Samstag, 26. Juni 2021, einen Impftermin in den nordrhein-westfälischen Impfzentren vereinbaren. Das hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute in Düsseldorf bekanntgegeben."
 
 

Öffnung der gesamten Prioritätsgruppe 3 in Arztpraxen

Am 06.05.2021 hatten wir Sie darüber informiert, dass für bestimmte Personengruppen aus der Prioritätsgruppe 3 die Impfterminvergabe geöffnet wurde. Die Tierärzteschaft war explizit nicht genannt. Mit einer Pressemitteilung vom 12.05.2021 teilte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) nunmehr mit, dass Arztpraxen bereits jetzt im Rahmen der zur Verfügung stehenden Impfstoffe allen Personen, die nach der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes zur erhöhten Priorität gehören (Priorität 3, § 4 CoronaImpfV), ein Impfangebot unterbreiten können. Auch wenn wir - nach mehrfachen Nachfragen - vom MAGS noch keine offizielle Bestätigung haben, dass Tierärzte und deren Personal nach § 4 Abs. 1 Nr. 5 CoronaImpfV der Prioritätsgruppe 3 angehören, empfehlen wir Ihnen, sich an Ihre Arztpraxis zu wenden. Als Bescheinigung zur Zugehörigkeit zur Prioritätsgruppe 3 nutzen Sie bitte dieses Formular und kreuzen die vierte Auswahlmöglichkeit an. Welche Personen in besonders relevanter Position in Ihrer Praxis/Klinik/Einrichtung tätig sind, müssen Sie im Einzelfall entscheiden.
Gleichwohl möchten wir darauf hinweisen, dass der Impfstoff in den Arztpraxen noch sehr begrenzt und der Andrang in den Praxen groß ist.

Pressekonferenz des NRW-Gesundheitsministers am 05.05.2021: Tierärzteschaft bei priorisierten Berufsgruppen nicht ausdrücklich genannt. Tierärztekammern treten dem erneut entgegen.

Im Zuge der gestrigen Pressekonferenz stellte Herr Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den Impffahrplan für Nordrhein-Westfalen für die kommenden Wochen vor. So können bereits ab heute, 06.05.2021, erstmals einige Berufsgruppen aus der Priorisierungsgruppe 3 einen Impftermin erhalten. Die Tierärzteschaft, Tiermedizinische Fachangestellte und Tierpfleger/innen sind leider trotz zahlreicher Anstrengungen der nordrhein-westfälischen Tierärztekammern erneut nicht darunter. Diese Berufsgruppen erscheinen leider auch nicht bei der Auflistung der Berufsgruppen, denen ab der zweiten Maihälfte eine Terminbuchung ermöglicht wird.
 
In der gestrigen Pressekonferenz wurde darauf hingewiesen, dass es möglicherweise nicht mehr zu einer expliziten Definition kommen wird, welche Berufsgruppen gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 5 der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) unter die Personen in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur fallen und somit in Priorisierungsgruppe 3 einzustufen wären.
 
Die beiden Tierärztekammern in Nordrhein-Westfalen vertreten die Auffassung, dass seitens des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales (MAGS) zumindest eine Priorisierung nach § 4 Abs. 1 Nr. 5 CoronaImpfV und somit nach Stufe 3 erfolgen müsste, wenn es schon keine – anders als von den Kammern vehement vertreten – allgemeine Zuordnung zu einer höheren Priorisierungsgruppe gesehen hat. Dies wurde dem MAGS Ende April mitgeteilt. Allerdings wären Tierärztinnen und Tierärzte, Tiermedizinische Fachangestellte und Tierpfleger/innen selbst im Falle einer Bestätigung durch das MAGS voraussichtlich nicht sofort impfberechtigt, da sich das MAGS – wie in der gestrigen Pressekonferenz veröffentlicht wurde –für das Vorziehen anderer Berufsgruppen innerhalb der Priorisierungsgruppe 3 entschieden hat und somit aktuell lediglich ein anderer Teil der Gruppe 3 impfberechtigt ist.
 
Die beiden Kammern haben das MAGS im Nachgang zur gestrigen Pressekonferenz erneut angeschrieben und dabei auch darauf hingewiesen, dass einige Gesundheitsministerien anderer Bundesländer die Einstufung der Tierärztinnen/Tierärzte zumindest in Priorisierungsgruppe 3 inzwischen bestätigt haben, soweit nicht bereits eine höhere Priorisierung gesehen wurde. Betont haben die beiden Kammern darüber hinaus, dass eine Klarstellung des MAGS noch vor der im Laufe des Monats Juni zu erwartenden Aufhebung aller Priorisierungsregelungen äußerst wichtig ist.